Janusz-Korczak-Haus Deutsch-Polnische Gesellschaft Bremen e. V.

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Das Archiv - Rundbriefe

Rundschreiben Nr. 2 - März 2002



Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Freunde,

Was ist eine Städtepartnerschaft wert ohne die Menschen, die diese mit Leben erfüllen und gemeinsam gestalten? Diese Frage stellte sich spätestens nach der erfolgreich verlaufenen Reise Bremer Bürgerinnen und Bürger im Sommer des letzten Jahres aus Anlaß des 25-jährigen Bestehens der Partnerschaft zwischen Bremen und Danzig und dem Jubiläum unserer Gesellschaft. Senat und Bürgerschaft waren sich einig, daß diese Form der Begegnung von Menschen fortgesetzt werden muß und luden deshalb zu einem Gegenbesuch unserer Stadt ein. Programm und Ausgestaltung dieser Bürgerreise wurde unserer Gesellschaft übertragen. Das ehrt uns.



Danziger in Bremen


Danziger Bürger besuchten Bremen

Fünfzig Danziger Bürgerinnen und Bürger waren in der ersten Maiwoche zu Gast in Bremen: Menschen unterschiedlichen Alters, beruflichen Hintergrunds, Menschen die noch nie zuvor hier waren. Allen gemeinsam war das Engagement in Gdansk: in der Polnisch-Deutschen Gesellschaft, in Jugendverbänden, an Universität und Hochschule, in NGOs, Wirtschaft, Verwaltung, Presse, Klinikum, Kinderheim oder kulturellen Einrichtungen. Ihre Erwartungen waren unterschiedlich: die erste Begegnung mit einer westlichen Stadt, deren offizielle Kontakte über die Medien in Danzig bekannt und jetzt erfahrbar gemacht wurden; kulturelle Neugier; Interesse an Menschen und Einrichtungen.

Die DPG Bremen unter Federführung von Reinhold Stiering hatte ein vielfältiges Besuchsprogramm ausgearbeitet: von der Stadtbesichtigung, Universum, Besuch bei Beck`s und Fahrt nach Bremerhaven mit der Besichtigung des Container- Terminals und der Autoverladung - bis hin zur Ehrung an der Gedenktafel für die bei einem Luftangriff umgekommenen polnischen Zwangsarbeiterinnen, der Besichtigung des U-Boot-Bunkers "Valentin" und der dortigen Gedenkstätte. Vergangenheit und Gegenwart verdichteten sich in dem gemeinsamen Bewusstsein des "Nie wieder Krieg - nie wieder Faschismus", wie es auch in Gdansk in großen Lettern auf der Westerplatte jedem ankommenden Schiff entgegenruft.

In den Gesprächen wurden die hohen Erwartungen der Polen an die EU sehr deutlich und die Hoffnung auf eine Friedensgemeinschaft, die eine positive Teampolitik entwickelt.

Einer der Höhepunkte war der festliche Abend aus Anlass des Polnischen Nationalfeiertags, die Ansprachen des polnischen Generalkonsuls Dr. Andrzej Kremer und des Bürgermeisters Henning Scherf und das Konzert der "Cappella Gedanensis" in der Oberen Rathaushalle. Die Freundschaft und das gemeinsame Engagement auf höchster Ebene wurde hier zelebriert und zukunftsfähig benannt. Dass diese Freundschaft aber auch Bodenhaftung hat in der Bevölkerung, sowohl in Bremen wie in Gdansk, war auf verschiedenen Ebenen sichtbar: beim Besuch der Forschungsstelle Osteuropa, wo z.B. ein polnischer Gast, Journalist, seine in Gdansk "verschollenen" Veröffentlichungen aus der Zeit der "Solidarnosc" erfreut entdeckte und begeistert war über die hiesigen Dokumente intellektuellen Widerstands und die Keimzellen der Zivilgesellschaft im mittleren und östlichen Europa.

Fühlbar war auch die tiefe Verbundenheit zwischen Menschen im Konzert des Deutsch-Polnischen Chores Bremen in der Auferstehungskirche Hastedt: wo gemeinsam gesungen wurde, zuletzt mit einer Komposition von Rochus Salanczyk für den Frieden in der Welt.

Beim fröhlichen Abend im "Haus Blomendal" mit vielen Gästen, den Teilnehmern der Bremer Bürgerreise im letzten Jahr nach Gdansk und dem Shanty-Chor Farge-Rekum, konnte nicht nur die "Jubiläumsidee", Menschen zusammenzubringen, Vorurteile aus der Welt zu schaffen, erlebt werden, sondern auch einige gemeinsame Ideen entdeckt werden. Reinhold Stiering berichtete zudem von der Stiftung " Hilfe für notleidende polnische Kinder", die die Deutsch-Polnische Gesellschaft Bremen aus der Taufe gehoben hat.

Zivilgesellschaftliches Engagement, Kontakte fördern und vernetzen, gemeinsame Projekte voranzubringen - so das Credo der Delegation - ist die vornehmste Aufgabe der gemeinsamen Zukunft. "Wir Polen verbinden den Beitritt in die EU mit einem Referendum der Zivilgesellschaft!"



Danziger in Bremen


Ein Rückblick

Vom 22. bis 28 Juni 2001 veranstaltete die Deutsch-Polnische Gesellschaft Bremen eine Bürgerreise nach Danzig. Anlass war das 25-jährige Bestehen der Partnerschaft der beiden Hansestädte. Abgeschlossen zu einer Zeit, in der noch der Eiserne Vorhang Europa teilte, hat sich die Vereinbarung, die von beiden Seiten viel Mut und Fingerspitzengefühl erforderte, rundum bewährt. Die Bremer wie die Danziger Initiatoren haben zu einer Zeit, als solche Überlegungen noch kaum eine Rolle spielten, einen Beitrag zur europäischen Integration geleistet. Grundgedanke der Städtepartnerschaft war es, Bürgern aus beiden Städten die direkte Begegnung möglich zu machen. Dieser Brückenschlag über von der Politik geschaffene Gräben ist mit dieser ersten großen Bürgerreise mit etwa 120 Teilnehmern auf überzeugende Weise gelungen.

Danzig oder Gdansk, Brema oder Bremen, das war vor 25 Jahren noch eine dramatische Frage. Es nützte nichts, auf die Gelassenheit zu verweisen, mit der Deutsche sich nach Mailand in die Scala und Italiener zum Oktoberfest in Monaco aufmachten. In den Zeiten, als Europa noch in zwei Blöcke zerfiel, war selbst Berlin keine Stadt in Deutschland, sondern entweder Westberlin oder die Hauptstadt der DDR, mit, bei Irrtümern auf der Transitautobahn, für Reisende oft unabsehbaren Folgen.

Nationale Empfindsamkeiten sind natürlich geblieben, vor allem auf polnischer Seite. Schließlich hat man mit Deutschland noch nicht lange sichere Grenzen. Gelegentlich allerdings mag man auch nicht recht glauben, wie unbekümmert manche Polen mittlerweile mit der gemeinsamen Geschichte umgehen. Dem Reiseführer in Gdingen, der die Stadt vor seinen deutschen Gästen Gotenhafen nennt, hat wahrscheinlich keiner gesagt, dass dieser Name eine nationalsozialistische Erfindung und auch aus deutscher Sicht mittlerweile nur noch eine Peinlichkeit ist. Vielleicht ist ihm aber auch genau das wirklich egal. Selbstbewusstsein kann sich manchmal darin zeigen, dass man die Gegenwart wichtiger als die Vergangenheit nimmt. Und in der ist Gotenhafen kein Programm von Eroberern mehr, sondern nur noch ein allerdings recht hässliches Wort.

Danzig hat nicht nur an Selbstbewusstsein, sondern auch an Schönheit gewonnen. Obwohl, auch das muss gesagt werden, die Stadt gleichzeitig manches von ihrer im Wiederaufbau gefundenen Schönheit verliert. Die strenge, historische Korrektheit vortäuschende Fassadenwelt, das geschlossene, architektonische Reichtümer beschwörende Ensemble der Rechtstadt mit seinen Profan- und Sakralbauten hat sich unübersehbar gewandelt. Die Gegenwart mischt sich ins Bild, mit Reklametafeln, Schaufensterdekorationen, grellen Farben und viel Neonlicht an den Abenden. Anstößig werden solche Dekorationskünste nur selten empfunden. Sie geben denen, die sie veranstalten, die Gelegenheit, in für sie immer noch schwierigen Zeiten Geld zu verdienen. Daran, sagen sie, wenn man sie fragt, ist doch nichts falsch. Reichtum stellt sich manchmal nur ein, wenn man beim Schönheitssinn ein paar Abstriche macht. Später lässt sich das ja auch wieder ändern.

Nichts prägt Danzig so sehr wie seine Kirchen. Seit Jahrhunderten beherrschen sie die Silhouette der Stadt. Im säkularisierten Westeuropa wären sie Museen, als Orte des Glaubens vergessen und einem anderen Zweck zugeführt. Zu den wiedergewonnenen polnischen Freiheiten gehört, dass sie Häuser Gottes und der Menschen geblieben sind. Wie sonst wohl nur noch in Irland ist der polnische Katholizismus gelebte Kultur. Ein Gang durch die Stadt an einem Sonntag wird so leicht zu einem Zug durch die Gemeinden. Man geht zur Messe, um in Gesellschaft zu sein. Die fast südländische, entspannte Atmosphäre, die man dort vorfindet, stellt manchmal die Liturgie regelrecht auf den Kopf. Danzig ist auch keine Stadt, in der Ruhe die erste Bürgerpflicht ist. Dafür, dass solche Prinzipien chancenlos bleiben, sorgt an jeder Stelle in jeder Stunde ein immer neues und immer anderes Glockengeläut.

Fährt man hinaus aufs Land, wie es Touristenpflicht ist, gerät man, zum Beispiel in der Kaschubischen Schweiz, längst nicht mehr an den dort Jahrzehnte lang vorhandenen gewesenen fragwürdigen Charme der Dreißigerjahre. Fast alles ist neu geworden, und das Alte, das geblieben ist, wirkt in solcher Umgebung fast schon ein wenig verloren. So, als habe man sich einen Augenblick lang zurückversetzt in das Deutschland der Wirtschaftswunderjahre, mit ihrem etwas unbeholfenen Optimismus, ihrer Liebe zu den kleinen Dingen, die das Leben erträglicher, aber nicht unbedingt auch geschmackvoller machen. Eine Periode des Umbruchs, mit all den Risiken und Nebenwirkungen, die sich aus unvermuteter Freiheit ergeben. Ein bisschen neidisch möchte man werden inmitten von all der Unbefangenheit, mit der das Neue ausprobiert, verworfen, gutgeheißen oder gefürchtet wird, fast nach Belieben.

Schöner, sagt man sich dann, hätte es für Polen eigentlich nicht kommen können, und der Vorbehalt, unter den Westeuropäer solche Bemerkungen gern stellen, hat an der Stelle wirklich nichts verloren. Es geht nämlich um Souveränität. In Polen lässt sich derzeit vor allem lernen, wie wertvoll sie ist. So wertvoll, dass man selbst einen Beitritt zur Europäischen Union nicht als Verlust des Eigenen begreift, sondern als einen Schritt, den man nur sorgfältig abwägen sollte. Im spielerischen Umgang mit der eigenen Geschichte und Kultur zeigt sich auch eine große Ernsthaftigkeit. Man setzt sich Maßstäbe. Wir Nachbarn haben uns auch an ihnen zu messen.

Dieser Bericht, den Gerald Sammet schrieb, war für eine Veröffentlichung im "Dialog" vorgesehen. Zu unserem großen Bedauern hat die Redaktion dieses deutsch-polnischen Magazins davon abgesehen. Wir möchten unseren Mitgliedern diese Kolumne, obschon ein Jahr alt, nicht vorenthalten.




Wir über uns

Der eine oder andere wird es sicherlich schon bemerkt haben: unser Büro im Janusz-Korczak-Haus ist seit dem 1. April ständig besetzt. Platz genommen hat Frau Barbara Matuschewski, seit langem Mitglied unserer Gesellschaft und bis zuletzt auch Mitglied des Vorstandes. Sie hat sich zur Aufgabe gesetzt, unsere Mitglieder zu informieren und zu beraten. Darüber hinaus ist sie zuständig für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, sie will neue Projekte entwickeln, Kontakte pflegen im wirtschaftlichen, wissenschaftlichen, kulturellen und politischen Arbeitsfeld. Unser Bürger-Büro ist geöffnet Montags bis Freitags von 9 bis 13 und von 14 bis 17 Uhr. Telefonisch und per Fax ist das Büro zu erreichen unter der Nummer (04 21) 32 43 38. Außerdem weisen wir darauf hin, daß wir eine neue Email-Adresse haben: dpg@ewetel.net.




Der Deutsch-Polnische Chor feiert Geburtstag

"Wir wollen Brücken bauen zwischen Deutschen und Polen, dazu ist die Musik bestens geeignet." Unter diesem Motto gründete Rochus Salanczyk vor 20 Jahren mit Unterstützung der DPG Bremen den Deutsch-Polnischen Chor Bremen. Seitdem hat dieser rührige Chor, der deutsch und polnisch singt, viele Auftritte im In- und Ausland gehabt, z. B. in Berlin, Danzig, Breslau, bei den Europäischen Chortagen. Es wird gesungen in Kirchen und Altersheimen, Kliniken und Krankenhäusern, und viele der Auftritte dienen der Wohltätigkeit.

Das Jubiläumskonzert findet am 24. August um 18 Uhr in der oberen Halle des Alten Rathauses statt. Mitwirkende sind der Deutsch-Französische Chor Bremen, der Danziger Lehrerchor, der Deutsch-Polnische Chor Bremen und das Kammerorchester Horn-Lehe. Die Solisten sind Teresa Pabjanczyk und Johannes Dehning. Die Gesamtleitung hat Rochus Salanczyk.




Jugend musiziert

Ein unter dem Motto "Musik und Begegnung" stehendes internationales Jugendmusikfest findet vom 15. bis 16. Juni in Vegesack statt, das am Sonnabend um 10.30 Uhr beginnt und am Sonntag um 13.30 Uhr endet. Während im "Kito" Klassikkonzerte stattfinden, wird am "Utkiek" Open-Air gespielt. Für die Klassik-Konzerte im "Kito" haben sich u.a. "Bianco Fore" (Ensemble für Alte Musik) und das Vokalensemble "Tiramisu" aus Danzig angemeldet. Die polnischen Gäste aus Bremens Partnerstadt, alle in Bremer Familien untergebracht, werden fünf Tage in Bremen zu Gast sein.

Die Deutsch-Polnische Gesellschaft, die diese Veranstaltung mit unterstützt, hat für die Freunde aus Danzig ein kleines Besuchsprogramm organisiert. Dazu gehören ein Gespräch mit dem Vorstand der Gesellschaft, eine Stadtführung, ein Empfang bei Bürgerschaftspräsident Christian Weber und eine Begrüßung durch Kultursenator Dr. Böse im Bremer Rathaus.




Gastfamilien gesucht

Drei "junge Botschafter aus Polen" haben sich über Student Travel and Education Programmes International (STEP IN e.V.) bei uns für einen Aufenthalt in Bremen beworben, für die wir dringend Gastfamilien suchen.

Die polnischen Schüler sind 17 und 18 Jahre alt und sprechen alle gut Deutsch. Bei ihrem Aufenthalt in Deutschland möchten sie ihre Deutschkenntnisse verbessern und vor allem etwas von unserer Kultur kennenlernen.

Wenn Sie einen aktiven Beitrag zur interkulturellen Kommunikation und zur Völkerverständigung leisten wollen, weitere Informationen über die jungen Leute aus Polen haben möchten, dann wenden Sie sich bitte an Frau Dr. Exner, Telefon: (04 21) 3 61-65 80, Fax: (04 21) 3 61-48 02 oder an Frau Matuschewski, Telefon: (04 21) 32 43 38, Fax: (04 21) 9 49 54 33.

Selbstverständlich können Sie sich auch persönlich in unserem Büro im Janusz-Korczak-Haus, Osterdeich 6, wochentags täglich von 9.00 bis 13.00 Uhr und von 14.00 bis 17.00 Uhr informieren.




Unsere Stipendiaten kommen

In diesem Jahr hat die Deutsch-Polnische Gesellschaft Bremen aus dem neu eingerichteten Fond "Stipendien für polnische Studenten" zum ersten Mal zwei Sprachstipendien für Studierende Danziger Hochschulen vergeben. Die Organisation hat der Vorstand seinem Beisitzer Prof. Wolfgang Reichel übertragen. Unter seiner Regie und tatkräftig durch die Gesellschaft Polen-Deutschland in Danzig unterstützt, wurden die Stipendien an Danziger Hochschulen öffentlich ausgeschrieben. Das Echo war überaus lebhaft und schlug sich in zahlreichen größtenteils sehr qualifizierten Bewerbungen nieder. Schließlich fiel die Wahl auf eine Studentin der Sportakademie und einen Studenten der Medizinischen Hochschule Danzig. Bei der Auswahl spielten Leistungs- und soziale Gesichtspunkte eine ausschlaggebende Rolle. Die beiden Stipendiaten haben nunmehr die Möglichkeit an einem Internationalen Ferienkurs für deutsche Sprache, Kultur und Wirtschaft der Hochschule Bremen teilzunehmen. Die Stipendien decken sowohl die Kursgebühren als auch die Unterhaltskosten während des Aufenthalts in Bremen. Der Aufenthalt soll neben der Vertiefung der deutschen Sprachkenntnisse und des Wissens über Deutschland dafür genutzt werden, eventuelle längere Studienaufenthalte oder Praktika in Deutschland vorzubereiten.

Die Deutsch-Polnische Gesellschaft Bremen wird die Stipendiaten während ihres Aufenthaltes in Bremen betreuen und ihnen bei der Wohnungssuche behilflich sein. Es werden auch Kontakte zu deutschen Studenten vermittelt, damit die Stipendiaten sich in unserer Stadt wohl fühlen. Sollte sich diese Form von Stipendien bewähren, werden wir uns darum bemühen, im nächsten Jahr, eventuell unter Einwerbung von Sponsorengeldern, diese unsere Aktivität zu erweitern.




V. i. S. d. P. Reinhold Stiering, Brokmerländer Str. 12 - 28259 Bremen - Tel. 51 36 61 - Fax 51 43 663

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Tel. (04 21) 32 42 38, Fax (04 21) 9 49 54 32, Email: dpg@ewetel.net