Janusz-Korczak-Haus Deutsch-Polnische Gesellschaft Bremen e. V.

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Das Archiv - Rundbriefe

Rundschreiben Nr. 2 - Dezember 2006



Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Freunde der Deutsch-Polnischen Gesellschaft,

dieses ist der letzte Rundbrief des ablaufenden Jahres 2006. In den voran gegangenen Rundbriefen hatten wir Sie zu verschiedenen Veranstaltungen eingeladen, deren Themen sich vor allem auf das „Deutsch-Polnische Jahr“ bezogen. Die Beteiligung war insgesamt erfreulich zahlreich und hat uns gezeigt, dass das Interesse an Themen zu den Beziehungen zwischen Deutschland und Polen weiterhin in besonderer Weise vorhanden ist. Wir möchten Sie auch zukünftig vor allem aktuell informieren. Allerdings schlagen die Portokosten für den Versand des Rundbriefes immer stärker zu Buche. Wir möchten die Beiträge nicht erhöhen und auch zukünftig viele Veranstaltungen durchführen um als deutsch-polnische Gemeinschaft in Bremen wahrnehmbar zu sein. Deshalb werden wir den nächsten Rundbrief -wie bisher- auf der Internetseite www.deutsch-polnische-gesellschaft.org veröffentlichen. Wenn Sie den Rundbrief der DPG Bremen weiterhin erhalten wollen, teilen Sie uns bitte mit, in welcher Form.


Beiratsitung und Diskussionsveranstaltung
Am 27. September 2006 traf sich der Beirat zur konstituierenden Sitzung im Kaminsaal des Bremer Rathauses. Ehrengäste waren Krzysztof Lisek, Sejm Abgeordneter und Beauftragter der Bürgerplatt-form für politische Beziehungen zur Europäischen Union und den USA und Herr Generalkonsul Jan Granat. In einer Vortrags- und Diskussionsveranstaltung unserer Gesell-schaft zusammen mit der Landeszentrale für politische Bildung und der Konrad-Adenaer-Stiftung Bremen im Janusz-Korczak-Haus sprach Krzysztof Lisek zu den „brisanten“ und aktuellen Thema: „Wie gehr es weiter? Einschätzungen der deutsch-polnischen Beziehungen aus polnischer Sicht“. Das Referat können Sie auf unserer web-site nachlesen. Gerne senden wir es Ihnen auch auf Anfrage per Post oder per Fax zu. Trotz der kurzen Stippvisite in Bremen, konnte Herr Lisek zahlreiche Gespräche führen. Zum Beispiel mit dem Präsidenten der Bremischen Bürgerschaft, Herrn Christian Weber, mit dem Vorstand von der CDU, Herrn Bürgermeister a.D. und Fraktionsvorsitzender Hartmut Perschau, wieder gewählter Beiratssprecher der DPG Bremen.




Bundesvorstand neu gewählt

Im Rahmen der Jahrestagung des Bundesverbandes der Deutsch-Polnischen Gesellschaften Anfang November 2006 wurde u.a. auch der Vorstand für die nächsten zwei Jahre gewählt. Frau Dr. Angelica Schwall-Düren wurde ebenso als Vorsitzende wieder gewählt wie ihre drei Stellvertreter Gerd Hoffmann (DPG Hamburg) Dr. Reinhard Klein (Gorzow/Landsberg/Warthe) und Christian Schröter (DPG Berlin). Unter dem Leitwort „Wir stehen in der Verantwortung“ hat unser Bundesvorstand eine „Berliner Erklärung“ veröffentlicht, die dazu beitragen soll, die gegenwärtig kritische Phase in den Beziehungen zwischen Deutschland und Polen, insbesondere auf politischer Ebene, zu überwinden. Die Erklärung können alle unterzeichnen, die das Ziel unterstützen wollen. Sie finden die Erklärung als Anlage zu den Mitteilungen und können uns diese mit Ihrer Unterschrift zurücksenden. Die Erklärung kann auch über das Internet unterzeichnet werden, wo sie unter www.polenunddeutsche.com veröffentlicht worden ist.


Stipendiaten berichten über ihren Bremen Aufenthalt

Wir veröffentlichen die beiden Berichte im Originaltext, die in erfreulich guter deutscher Sprache geschrieben sind. „Am Anfang möchte ich noch einmal für das Stipendium bedanken. Ich wäre ohne das Stipendium wahrscheinlich nicht nach Bremen gekommen. Das Sprachstipendium kann mir in der Zukunft sehr helfen, im nächsten Jahr mit Sokrates Erasmus nach Bremen zu kommen . Meine Reise nach Bremen war ziemlich anstrengend. Ich musste leider nicht 13 sondern 15 Stunden im Bus bleiben, deswegen musste Herr Rochus Salanczyk auf mich 2 Stunden warten. Der erste Tag war für mich besonders unsicher. Ich habe niemanden gekannt, ich wusste nicht, wo und mit wem ich wohnen werde. Diese Situation war ganz neu für mich. Aber, dank Herr Salanczyk, habe ich schon sehr früh morgens zwei Mädchen aus Polen kennen gelernt. Dann war es schon immer leichter. Schon während des ersten Tages habe ich sehr viele Leute kennen gelernt, mit denen ich die Zeit bis zur Verabschiedung verbracht habe. Am nächsten Tag hatten wir Einstufungsprüfung. Ich dachte, dass ich entweder Grundstufe oder Mittelstufe 1 besuchen werde. Es hat sich glücklich ergeben, dass ich zur Oberstufe 2 gehöre J. Die Unterrichtstunden waren fast immer sehr interessant. Die Themen über Gedichte, Wirtschaft und Dialekte waren für mich besonders interessant. Auch der Konversationskurs und Grammatik haben mir sehr gefallen. Fast Tag für Tag und am Wochenende hatten wir auch verschiedene Attraktionen. Zum Beispiel Stadtführung, Begrüßungsparty, Fahrt nach Bremerhaven, Karaoke Abend, Bowling Abend und vieles mehr. Ich war von jeder Freizeitveranstaltung sehr begeistert. Die Unterkunft war für mich auch ganz nett. Ich habe bei einem Mann in der Feldstraße gewohnt. Die Wohnung hatte zwei Zimmer und war sehr gemütlich. Mein Vermieter war sehr freundlich und ich hatte bei ihm sehr tollen Aufenthalt. Jeden Tag habe ich in Bremen etwas Neues entdeckt. Jeder Tag brachte mir neue Erfahrungen und Überraschungen. Ich habe auch bei Professor Reichel und Frau Reichel sehr schöne Zeit verbracht und ich war totall überrascht, als sie polnisch gesprochen haben J.Ich finde Bremen als eine sehr interessante und sehenswürdige Stadt. Der alte Hafen an der Weser hat mir sehr gut gefallen. Auch die Altstadt mit dem Roland- Denkmal finde ich sehr interessant. Ich war sehr überrascht, als ich in einer Bahn die Roland-Figur gesehen habe. In Polen ist so was unmöglich zu beobachten. Ich möchte noch einmal sagen, dass der Aufenthalt in Bremen finde ich sehr interessant. Alles war für mich so neu und gleichzeitig so super. Noch einmal vielen Dank für das Sprachstipendium und hoffentlich auf Wiedersehen in der Zukunft!“ Mit herzlichen Grüssen, Marcin Waz

„Bericht über den Internationalen Ferienkurs für deutsche Sprache, Kultur und Wirtschaft an der Hochschule Bremen von 4. September bis 22. September 06 Datum:19.November2006 Im September habe ich an dem Internationalen Ferienkurs für deutsche Sprache, Kultur und Wirtschaft an der Hochschule Bremen teilgenommen. Obwohl der Kurs nur 3 Wochen (kürzer als in anderen Monaten) gedauert hat, habe ich meine Deutschkenntnisse verbessert und vertieft, und auch viel Neues gelernt. Es gab Stunden , die jeden Tag von Montag bis Freitag von 9 bis 12.30 Uhr gedauert haben, die waren jedoch nicht die einzige Unterrichtsstunden. Nachmittags hat die Schule zusätzlichen Unterricht angeboten. Es waren sowohl Grammatik und Konversationskurse als auch Vorträge und Seminare über die deutsche Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Die Stunden waren sehr gut organisiert. Es gab Studenten mit verschiedenen Interessen, und jeder konnte etwas für sich selbst finden. Wir haben Grammatik geübt, Wortschatz von verschiedenen Fachgebieten erweitert, Filme gesehen, deutsche Lieder gesungen. Die Freizeit war auch sehr gut organisiert. An den Wochenenden sind wir viel gereist. Es gab die Exkursionen nach Hamburg, Helgoland, Bremerhaven und Lübeck. Zusammen mit den Organisatoren haben wir auch Bremen besichtigt, nämlich die Bremische Bürgerschaft, die Brauerei Beck & Co, das Planetarium an der Hochschule Bremen und das Science CenterUniversum Der Aufenthalt in Bremen war sehr lehrreich und auch vom dem gesellschaftlichen Standpunkt sehr angenehm. Deswegen bedanke ich mich für die Möglichkeit, die Sie mir gegeben haben, dass ich an dem Kurs teilnehmen konnte. Deswegen bedanke ich mich für solch eine Entwicklungsmöglichkeit“. Marta Reiter

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