Deutsch-Polnische Gesellschaft Bremen e. V.
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Rundschreiben Nr. 2 - Dezember 2006
Beiratsitung und Diskussionsveranstaltung Bundesvorstand neu gewählt Im Rahmen der Jahrestagung des Bundesverbandes der Deutsch-Polnischen Gesellschaften Anfang November 2006 wurde u.a. auch der Vorstand für die nächsten zwei Jahre gewählt. Frau Dr. Angelica Schwall-Düren wurde ebenso als Vorsitzende wieder gewählt wie ihre drei Stellvertreter Gerd Hoffmann (DPG Hamburg) Dr. Reinhard Klein (Gorzow/Landsberg/Warthe) und Christian Schröter (DPG Berlin).
Unter dem Leitwort „Wir stehen in der Verantwortung“ hat unser Bundesvorstand eine „Berliner Erklärung“ veröffentlicht, die dazu beitragen soll, die gegenwärtig kritische Phase in den Beziehungen zwischen Deutschland und Polen, insbesondere auf politischer Ebene, zu überwinden.
Die Erklärung können alle unterzeichnen, die das Ziel unterstützen wollen. Sie finden die Erklärung als Anlage zu den Mitteilungen und können uns diese mit Ihrer Unterschrift zurücksenden.
Die Erklärung kann auch über das Internet unterzeichnet werden, wo sie unter www.polenunddeutsche.com veröffentlicht worden ist.
Wir veröffentlichen die beiden Berichte im Originaltext, die in erfreulich guter deutscher Sprache geschrieben sind.
„Am Anfang möchte ich noch einmal für das Stipendium bedanken. Ich wäre ohne das Stipendium wahrscheinlich nicht nach Bremen gekommen. Das Sprachstipendium kann mir in der Zukunft sehr helfen, im nächsten Jahr mit Sokrates Erasmus nach Bremen zu kommen .
Meine Reise nach Bremen war ziemlich anstrengend. Ich musste leider nicht 13 sondern 15 Stunden im Bus bleiben, deswegen musste Herr Rochus Salanczyk auf mich 2 Stunden warten. Der erste Tag war für mich besonders unsicher. Ich habe niemanden gekannt, ich wusste nicht, wo und mit wem ich wohnen werde. Diese Situation war ganz neu für mich. Aber, dank Herr Salanczyk, habe ich schon sehr früh morgens zwei Mädchen aus Polen kennen gelernt. Dann war es schon immer leichter. Schon während des ersten Tages habe ich sehr viele Leute kennen gelernt, mit denen ich die Zeit bis zur Verabschiedung verbracht habe. Am nächsten Tag hatten wir Einstufungsprüfung. Ich dachte, dass ich entweder Grundstufe oder Mittelstufe 1 besuchen werde. Es hat sich glücklich ergeben, dass ich zur Oberstufe 2 gehöre J. Die Unterrichtstunden waren fast immer sehr interessant. Die Themen über Gedichte, Wirtschaft und Dialekte waren für mich besonders interessant. Auch der Konversationskurs und Grammatik haben mir sehr gefallen. Fast Tag für Tag und am Wochenende hatten wir auch verschiedene Attraktionen. Zum Beispiel Stadtführung, Begrüßungsparty, Fahrt nach Bremerhaven, Karaoke Abend, Bowling Abend und vieles mehr. Ich war von jeder Freizeitveranstaltung sehr begeistert. Die Unterkunft war für mich auch ganz nett. Ich habe bei einem Mann in der Feldstraße gewohnt. Die Wohnung hatte zwei Zimmer und war sehr gemütlich. Mein Vermieter
war sehr freundlich und ich hatte bei ihm sehr tollen Aufenthalt. Jeden Tag habe ich in Bremen etwas Neues entdeckt. Jeder Tag brachte mir neue
Erfahrungen und Überraschungen. Ich habe auch bei Professor Reichel und Frau Reichel sehr schöne Zeit verbracht und ich war totall überrascht, als sie polnisch gesprochen haben J.Ich finde Bremen als eine sehr interessante und sehenswürdige Stadt. Der alte Hafen an der Weser hat mir sehr gut gefallen.
Auch die Altstadt mit dem Roland- Denkmal finde ich sehr interessant. Ich war sehr überrascht,
als ich in einer Bahn die Roland-Figur gesehen habe. In Polen ist so was unmöglich zu beobachten.
Ich möchte noch einmal sagen, dass der Aufenthalt in Bremen finde ich sehr interessant. Alles war für mich so neu und gleichzeitig so super. Noch einmal vielen Dank für das Sprachstipendium und hoffentlich auf Wiedersehen in der Zukunft!“
Mit herzlichen Grüssen,
Marcin Waz
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